Antrag auf Ortsbegrünung erfolgreich

Im Ortskern von Waldbüttelbrunn, insbesondere in der August-Bebel-Straße zwischen Rathausblock und Sparkasse, aber auch in der Böhmenstrasse und dem Gässchen gibt es leider kaum Pflanzen oder Bäume. In den anderen Straßen des Ortskerns gibt es zwar Bäume, aber auch hier fehlen oftmals die Farbtupfer, die die Straßen noch schöner machen würden. Pflanzen sind jedoch sehr wichtig für ein angenehmes Klima und werten einen Ort auch optisch auf. Es wäre aus unserer Sicht sehr begrüßenswert, wenn die genannten Bereiche begrünt bzw. mit Blumenbepflanzungen ausgestattet werden könnten.

Deswegen hat die Grünen-Fraktion im Gemeinderat beantrag, die Verwaltung prüfen zu lassen, ob und wie eine Begrünung bzw. Bepflanzung des Ortskerns mit Blumen möglich ist. Aus unserer Sicht sind dafür in den Baum-freien Straßen aufgrund der großflächig versiegelten Oberflächen größere Pflanzkübel oder Pflanzinseln am besten geeignet, um die Begrünung ohne größere Eingriffe in den Untergrund vornehmen zu können. Im Gässchen könnten entsprechende Bepflanzungen dagegen auch direkt auf dem Rathausgrundstück vorgenommen werden. In den Straßen, wo schon Bäume bestehen, könnten diese Inseln zusätzlich mit Blumen ausgestattet werden.

Ebenfalls vorstellen könnten wir uns auch bestimmte Formen des sog. Urban Gardening, bei denen in öffentlichen Pflanzbeeten Gemüse oder Obst angebaut wird und von allen Bewohner*innen geerntet werden kann, ähnlich den Streuobstbäumen an den Feldwegen im Süden Waldbüttelbrunns. Somit wären allen Waldbüttelbrunner Bürger*innen die Möglichkeit gegeben, quasi „im Vorbeigehen“ Obst und Gemüse kostenlos zu ernten.

Bei der größtenteils sehr fairen und sachlichen Diskussion am 22.2.16 im Gemeinderat fiel jedoch (zum wiederholten Male) Roderich Lipski (Freie Wähler) unangenehm auf, indem er unseren Antrag in einem auch sonst sehr unsachlichen Redebeitrag als „Krampf“ bezeichnete. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei unserem Antrag um einen ganz normalen Sachantrag ohne irgendeine emotionale Komponente handelte, ist dieses Verhalten meiner Meinung nach extrem peinlich und offenbar nur der Tatsache geschuldet, dass wir diesen Antrag gestellt haben. Der Gemeinderat hat unseren Antrag letztlich bei drei Gegenstimmen (Lipski, Barbara Plaschke, CSU, Daniel Steinmetz, SPD) angenommen. Wir freuen uns, dass durch unseren Antrag nun ein Anstoß in Richtung eines wortwörtlich grüneren Ortskerns gegeben werden konnte!

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