Gemeinderatssitzung vom 13. Februar 2017

In der Gemeinderatssitzung am 13. Februar wurden folgende Themen behandelt:

Rückblick und Ausblick Gemeindejugendarbeit

Michael Langenhorst, Gemeindejugendpfleger, gab einen Rückblick zur Gemeindejugendarbeit des vergangenen Jahres und ebenso einen Ausblick auf die geplanten Projekte im Jahr 2017. Ausdrücklich möchte dem Gemeindejugendpfleger und seinem Team für die geleistete Arbeit danken. Die Jugendarbeit der Gemeinde ergänzt das bestehende Angebot der Vereine und mit dem Ferienprogramm in den Sommerferien – insbesondere dem Hüttendorf – ist jedes Jahr ein wirklicher Höhepunkt geboten. Wie Herr Langenhorst mitteilte sind die Jugendzentren insbesondere in Mädelhofen (ca. 20 Jugendliche), wo auch eine Selbstverwaltung existiert, aber auch in Roßbrunn (ca. 10 Jugendliche) und Waldbüttelbrunn (ca. 15-20 Jugendliche) gut ausgelastet. In Waldbüttelbrunn wird das Jugendzentrum aufgrund der Renovierungsmaßnahmen im alten Rathaus demnächst dauerhaft ausgelagert; in Frage kommt vor allem ein Standort am Sumpfler 5 neben Ballsporthalle und Skaterbahn. Ich habe in der Sitzung darauf hingewiesen, dass ich mir einen runden Tisch aller Beteiligten, also der Gemeinde, der Gemeindejugendpflege, den vier Jugendbeauftragten und Vertreter*innen der Jugendlichen und der Eltern, zu diesem Thema wünschen würde. Ebenfalls habe ich angeregt, ob es nicht möglich wäre, für die Gemeindejugendpflege eine eigene App zu programmieren, mit der Einladung und Anmeldung zu Veranstaltungen noch einfacher wäre. Gerade bei letzterem hat die Gemeindejugendpflege in den letzten Jahren bedeutende Verbesserungen zur Online-Anmeldung eingeführt; eine App wäre für mich da der nächste logische Schritt.

Zuschüsse für Bauarbeiten der Vereine

Die TSG Waldbüttelbrunn (für die Ertüchtigung der Tennisplätze) und die DJK Waldbüttelbrunn (für die Errichtung einer Gabionenwand, eines Geräteraums, einer Treppe am Vereinsheim und einer Sitzgelegenheit) haben Zuschüsse für ihre jeweiligen Projekte beantragt. Der Gemeinderat hat jeweils einstimmig einen Zuschuss von 50% genehmigt.

Antrag auf die Schaffung einer 450-Euro-Stelle für Hausmeistertätigkeiten der beiden Sporthallen

GR Daniel Steinmetz hatte beantragt, eine 450-Euro-Stelle für anfallende Hausmeistertätigkeiten bei den beiden gemeindeeigenen Sporthallen zu schaffen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die komplexe Technik der Hallen von geschultem Personal bedient wird. Ich halte diese Aufgaben jedoch für beim Bauhof besser aufgehoben, zumal der Gemeinderat zuletzt beschlossen hatte, hier eine weitere Stelle – auch aus diesem Grund – zu schaffen. GR Andreas Gese stellte im Verlauf der Diskussion den Antrag, den Antrag von Herrn Steinmetz zu vertagen, bis klar ist, ob der*die neue Mitarbeiter*in im Bauhof diese Aufgaben übernehmen kann oder nicht, aber trotzdem Mittel in den Haushalt für eine eventuelle 450-Euro-Stelle einzustellen. Dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen. Ich habe jedoch dagegen gestimmt, weil ich der Ansicht bin, dass diese Stelle auf keinen Fall gebraucht wird. Eine Person mit besseren Kenntnissen als die der Bauhofmitarbeiter wird man auf 450-Euro-Basis nicht finden. Insofern reicht es aus, wenn diese die Wartung der Technik übernehmen. Eine ständige „Aufsicht“ an der Halle während Veranstaltungen, wie sie von einigen Mitgliedern des Gemeinderates gefordert wurde, halte ich für nicht notwendig.

Neue Entwicklungen beim Netto-Markt

Nach längeren Verhandlungen wird der Netto-Markt in der Frankfurter Straße nun doch abgerissen und durch einen neuen, größeren Markt ersetzt. Wie BGM Schmidt auf meine Nachfrage mitteilte, ist von Seiten der Firma Netto kein „Behelfssupermarkt“ in einem Zelt o.ä. in Waldbüttelbrunn vorgesehen, obgleich die Gemeinde der Firma hierfür ein Grundstück angeboten hatte. Die Gemeinde befindet sich allerdings in Verhandlungen, um einen Fahrservice zu Supermärkten in anderen Gemeinden zu organisieren.

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