Pressemitteilung: Busfahrpläne aufeinander abstimmen statt aneinander vorbei planen!

Durch die Fahrplanänderung der Linie 8078 Marktheidenfeld-Würzburg, die dadurch zur Linie 633 wurde, haben sich auch für Waldbüttelbrunn Veränderungen bei den Abfahrtszeiten der Busse ergeben. Beispielsweise entstand eine Taktlücke von zwei Stunden zwischen 10 und 12 Uhr an Werktagen durch den Wegfall der Fahrt, die um 11 Uhr die Haltestellen Egerlandstraße, Bachstraße, August-Bebel-Straße und Neubergstraße bediente. „Nachdem sich Bürger*innen bei mir hierüber beklagten, hatte ich mich an die APG gewandt. Von dort hat man mir nun mitgeteilt, dass die Taktlücke zum 15.12. geschlossen wird.“ erklärt Sebastian Hansen, Bürgermeisterkandidat der Waldbüttelbrunner GRÜNEN und Gemeinderatsmitglied. Hansen ist froh, dass für dieses Problem nun zeitnah eine Lösung gefunden wurde. Er bemängelt jedoch fehlende Abstimmung zwischen dem Landkreis Würzburg und dem Landkreis Main-Spessart. „Das ist ein grundlegendes Übel der Nahverkehrsplanung im Raum Würzburg. Jeder wurschtelt vor sich hin und stimmt sich dabei nicht mit dem Nachbarlandkreis ab.“, so Hansen. Dadurch verkehren werktags nun viele Fahrten der vom Landkreis Main-Spessart betriebenen Linie 633 – die an der Haltestelle Waldbüttelbrunn/B8 hält – quasi parallel zur Linie 471 der APG, die die Waldbüttelbrunner Ortsmitte bedient. Hansen findet: „Wären die Fahrten besser aufeinander abgestimmt, könnte für Waldbüttelbrunn ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand eine erheblich bessere Busanbindung geschaffen werden. So fahren zwei Busse hintereinander her und anschließend längere Zeit wieder keiner.“ Hansen, der auch auf Listenplatz 4 der Grünen-Liste für den Kreistag kandidiert, fordert deswegen einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel für den ÖPNV in der Region Würzburg. „Alle Fahrpläne müssen aufeinander abgestimmt sein. Die Landkreise Main-Spessart und Würzburg und die Stadt Würzburg müssen mehr miteinander reden und weniger aneinander vorbeiplanen. Nur dann schaffen wir die Verkehrswende in der Region Würzburg!“ so Hansen abschließend.

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