Beschluss zur Greingbergrampe zeigt Klima-Heuchelei von CSU und SPD

In heutigen Sitzung des Stadtrats Würzburg wurde mehrheitlich gegen die Stimmen der GRÜNEN, LINKEN, ÖDP, ZfW und Willi Dürrnagel beschlossen, für über 20 Millionen € am Greinbergknoten eine neue Auffahrrampe zu bauen, die die Durchgängigkeit für den Autoverkehr verbessern soll.

„Die neu geplante Greinberg-Rampe wird nicht zu einer Verringerung der Staus führen, sondern im Gegenteil noch mehr Durchgangs- und Abkürzungsverkehr in die Stadt holen, der die Belastung für die Anwohner*innen erhöht.“, kommentiert Sebastian Hansen, Bundestagsdirektkandidat der Würzburger GRÜNEN und ergänzt: „Markus Söder umarmt gerne Bäume und im Bund spricht die SPD von mehr Klimaschutz. Doch hier vor Ort, wenn es ernst wird, setzen beide Parteien lieber die klimaschädliche Auto-Politik des 20. Jahrhunderts fort, die zu noch mehr CO2-Ausstoß führen wird. Das zeigt, dass auf CSU und SPD in Sachen Klimaschutz kein Verlass ist.“ Für den Würzburger Norden wäre die Verwirklichung der seit Jahrzehnten versprochenen Straßenbahnanbindung, die gerade durch den grünen Klimabürgermeister Martin Heilig geplant wird, die bessere Lösung. „Die über 20 Millionen € Steuergeld wären in ein solch klimafreundliches Zukunftsprojekt deutlich sinnvoller investiert.“ so Hansen abschließend.