Bauausschusssitzung vom 8. Juli 2024

20210305_145827

In der Bauausschusssitzung am 8. Juli ging es vor allem um die Schulen im Landkreis.

Dachsanierung Berufsschule Ochsenfurt

Die Dächer der Gebäude der Berufsschule Ochsenfurt sind so marode, dass sie teilweise sehr dringend, teilweise mittelfristig saniert werden müssen. Zum Teil sind die Dachziegel so verwittert, dass Wasser in den Dachraum eindringen kann. Die Abdichtungsfolien sind bei allen drei Dächern durch UV-Einstrahlung zerstört. Zudem bestehen teilweise Mängel an der Abdichtung zu Dachfenstern und ähnlichem. Die Schäden wurden von einem Gutachter festgestellt, der insbesondere für den zweitältesten Gebäudeteil eine sofortige Sanierung empfiehlt. Der Bauausschusss hat deswegen einstimmig beschlossen, dass ab 2025 eine Sanierung der Dachflächen stattfinden soll. Ich finde das richtig, denn hier geht es um Substanzerhalt und dieser sollte prioritär behandelt werden.

Anbau Leopold-Sonnemann-Realschule

Für den Anbau der Leopold-Sonnemann-Realschule wurde der aktuelle Zeitplan sowie die Kostenschätzung vorgestellt. Das Gebäude soll im Dezember 2026 fertig gestellt werden, die aktuelle Kostenschätzung liegt bei Gesamtkosten von knapp 8,6 Millionen €. Da es sich nur um eine Zwischenpräsentation des bereits beschlossenen Projekts handelte, wurde die Präsentation lediglich zur Kenntnis genommen.

Förderschulen

Die landkreiseigene Förderschule soll in Zukunft an den drei Standorten Höchberg (Sanierung und Erweiterung des Bestands), Rimpar (Sanierung und Umnutzung des dortigen Grundschulgebäudes, Ersatz für Standort Veitshöchheim) und Gaukönigshofen (Neubau, Ersatz für Standort Sommerhausen). In der Sitzung wurde die Planung für den Standort Höchberg und den Standort Rimpar vorgestellt.

In Höchberg wird der bisherige Bestand saniert (Kostenpunkt: gut 12 Millionen €) und ein Anbau erstellt (Kostenpunkt: gut 1 Million €). Die Planung wurde durch den Bauausschuss bereits 2022 beschlossen, Baubeginn des 1. Bauabschnitts soll im September 2024 sein. Die Gesamtfertigstellung soll im ersten Quartal 2027 erfolgen.

Für den Standort in Rimpar wurde die Planung für den Umbau des dortigen Grundschulgebäudes, das der Landkreis vom Markt Rimpar erworben hat, vorgestellt. Hier sollen insgesamt 1,8 Millionen € investiert werden, um Räume zu modernisieren, in Fachräume umzubauen und einige auch für eine Aula zusammenzulegen. Der Ausschuss hat dieser Planung einstimmig zugestimmt.

Mir ist es wichtig, dass dieses Geld in die Schulen investiert wird. Gerade die Förderschüler*innen haben etwas besseres als die Bruchbuden, in denen sie derzeit unterrichtet werden, verdient. Ich freue mich deswegen sehr, dass es da jetzt vorangeht.

Verwandte Beiträge